Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 verbrachte die Klasse 6a ihre Schullandheimwoche auf der Burg Rieneck. Fünf Tage voller Abenteuer, Teamgeist und mittelalterlicher Geschichten warteten auf die Schülerinnen und Schüler. Begleitet wurden sie die ganze Woche von Erlebnispädagoge Sebastian, der die Klasse stets zu motivieren wusste und bei jeder Herausforderung mit Rat und Tat zur Seite stand.
Die Anreise mit der Bahn verlief trotz zweimaligen Umsteigens ohne Probleme und Verspätungen. Während das Gepäck in Rieneck bequem auf die Burg gebracht wurde, erkundete die Klasse die Umgebung und legte am Spielplatz an einem Teich eine Pause ein. Nach der Ankunft auf der Burg und dem Beziehen der Zimmer ging es bei einer Burgrallye auf Entdeckungstour. Ein Höhepunkt des ersten Abends war die Turmführung: Wie im Mittelalter stiegen alle nur mit Kerzenlicht den 20 Meter hohen Turm hinauf, der früher als Lebensmittellager diente, und erfuhren dabei mehr über die sagenumwobene Kunigunde. Oben wartete ein herrlicher Ausblick über Rieneck unter sternenklarem Himmel.
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Am Dienstag teilte sich die Klasse auf. Beim Bogenschießen zeigte sich so manches Talent, die Zielscheibe wurde mehrmals mitten ins Schwarze getroffen. Die andere Gruppe wagte sich an erlebnispädagogische Spiele und das Abseilen vom Turm, was vor allem über die erste Kante ganz schön Überwindung kostete. Am Abend sorgten der Film „Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“, eine große Leinwand und viele Snacks für echtes Kinofeeling.
Am Mittwoch führten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen selbst mit Kompass und Karte zu einem See. Dort baute jede Gruppe aus Brettern, Seilen und Reifen ein eigenes Floß samt selbst gestalteter Flagge. Jedes Floß sah anders aus, alle bestanden den „TÜV“ und wurden ausgiebig auf dem See getestet. Ganz trocken blieb dabei nicht jeder. Zu später Stunde klang der Tag am Lagerfeuer mit Stockbrot im Innenhof der Burg aus.
Der Donnerstag gehörte dem Hochseilgarten direkt an der Burg. An vier Stationen voller Adrenalin und Teamarbeit überwanden alle ihre persönliche Komfortzone und lernten neue Seiten an sich kennen. Nach vier Tagen Sonnenschein zeigte sich das Wetter nun bewölkt mit einigen Regentropfen, doch den Spaß am Klettern ließ sich niemand nehmen. Nach Putzen, Aufräumen und Packen feierte die Klasse am Abend eine Abschlussparty im Discoraum unter dem Burgdach – mit eigenen Playlists, Limbostange, Diskokugel und Schwarzlicht.
Auch die beiden Lehrerinnen Frau Siegle und Frau Henning kamen die ganze Woche über auf ihre Kosten: Sie waren bei den Programmpunkten mittendrin, sammelten gemeinsam mit der Klasse viele Erlebnisse und Erfahrungen, wuchsen ebenfalls über ihre eigenen Grenzen hinaus und durften sich zwischendurch auch einmal eine kleine Pause gönnen. Am Freitag ging es nach dem Frühstück zurück zum Bahnhof und in Richtung Heimat. So blickt die Klasse 6a auf eine erlebnisreiche Woche voller schöner Momente zurück, die die Gemeinschaft spürbar gestärkt hat.